Mehr Transparenz bei umstrittenen Bauprojekten: Ein Vorstoss von Therese Schläpfer, Nationalrätin und Vorstandsmitglied des Egerkinger Komitees, will den Bundesrat verpflichten, bei Moscheen und islamischen Zentren die vollständige Offenlegung der Finanzierung – auch aus dem Ausland – zur Bedingung für jede Bewilligung zu machen. Begründet wird dies mit dem wachsenden Einfluss ausländischer Staatsapparate wie des türkischen Diyanet oder der Golfstaaten, die keine andere Religionsgemeinschaft in vergleichbarem Mass mitfinanzieren. Was für Parteien, Stiftungen und Parlamentsmitglieder längst gelte, darf hier nicht länger ausgeklammert werden.
Schlagwort: Extremismus
Vorstoss eingereicht: Neue Islamzentren, muslimischen Gebetsräume und Moscheen erfordern eine Sicherheitsüberprüfung der Trägerschaft
Ein neuer Vorstoss von Nationalrätin Therese Schläpfer (Vorstandsmitglied des Egerkinger Komitees) verlangt, dass der Bundesrat gesetzliche Grundlagen schafft, damit die Trägerschaft und die Finanzgeber neuer muslimischer Gebetsräume, Moscheen und islamischer Zentren vor deren Bewilligung umfassend überprüft werden. Standortgemeinden sollen künftig über nachrichtendienstliche Einschätzungen, Sicherheits- und Bonitätsprüfungen sowie die Herkunft der Finanzierung dokumentiert werden – mit dem Ziel, ausländisch finanzierten oder extremistischen Einrichtungen vorzubeugen und die Sicherheit und Transparenz für die Gemeinden zu erhöhen.
Good News: Nationalrat verlangt Bedingungen für ausländische Finanzierung von Gebetshäusern in der Schweiz
Der Nationalrat hat am 12. September 2024 in der Herbstsession mit 190 Stimmen zu einer Gegenstimme und einer Enthaltung ein Postulat an den Bundesrat überwiesen, das zuvor von der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N) eingereicht wurde. Dieses verlangt vom Bundesrat, in einem Bericht darzulegen, wie die ausländische Finanzierung von Gebetshäusern und Bildungseinrichtungen in der Schweiz...
«Der Islam in Europa – was tun?»
Am Montag, 12. September 2016, lud das Egerkinger Komitee zur öffentlichen Veranstaltung «Islam in Europa» in Aarau. Die israelische Politbeobachterin Michal Hoffman und Daniel Zingg, Vorstandsmitglied des Egerkinger Komitees, boten den Zuhörern einen aufrüttelnden Einblick in die Ursprünge des politischen Islams und zeigten auf, mit welchen Mitteln sich der Radikal-Islamismus in Europa rasant ausbreitet.



