Fast 4000 Unterschriften und eine KI-Kampagne: So bekämpft Siebnen die geplante Moschee

Fast 4000 Unterschriften und eine KI-Kampagne: So bekämpft Siebnen die geplante Moschee

Ein islamisches Kulturzentrum spaltet das Schwyzer Dorf. Während die SVP eine Onlinepetition gestartet hat, sagt der Präsident der Albanisch-Islamischen Gemeinschaft: «Unsere Türen sind 24 Stunden offen.»

(…) Diverse Medien haben bereits über den Fall berichtet. Und rechte politische Strömungen nutzen den Zwist zwischen Gemeinde und Kanton, um Stimmung gegen das Projekt zu machen.

Auf einem von künstlicher Intelligenz kreierten Bild stehen vor malerischer Bergkulisse nicht nur Holzhäuser, sondern auch eine mächtige Moschee mit Minarett. Davor ist eine Gruppe von Leuten zu sehen, die ein Plakat mit der Aufschrift «Wir sagen Nein» hochhält.

Kreiert hat das Bild das rechtskonservative Egerkinger Komitee, das es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Geplant ist nämlich nicht etwa ein stattlicher Kuppelbau wie auf dem Bild. Die AIG will die Moschee vielmehr im bestehenden Gebäude im Siebner Dorfzentrum einrichten. Und ein Minarett, dessen Bau in der Schweiz sowieso seit der entsprechenden Abstimmung 2009 verboten ist, ist nicht geplant. Betitelt ist der Post des Komitees wie folgt: «Hut ab vor Schübelbach! Keine Islam-Zentren gegen den Willen der Standortgemeinden!»

Über mangelnde Zustimmung unter dem Facebook-Post kann sich das Egerkinger Komitee nicht beklagen. Einige Einträge sind heftig. So fordert ein Nutzer die Abschiebung aller beteiligten Personen. Ein anderer schreibt, dass Moscheen Zentren seien, «wo Hass gegen unsere westlich zivilisierte Gesellschaft geschürt wird». (…)

Ganzen Artikel vom 24. Februar 2026 lesen auf tagesanzeiger.ch