Seit Jahrzehnten wird während der Fasnacht das Dorf Egerkingen zu «N*gerchinge» umbenannt. Eine Anwohnerin kritisiert dies scharf. Der Gemeindepräsident verweist auf die «alte Tradition».
«Fasnacht darf nicht zensiert werden»
Ähnlich äussert sich Anian Liebrand, Geschäftsführer des Egerkinger Komitees und EDU-Mitglied. Auch er verteidigt die bestehende Tradition: «Die Fasnacht ist ein Schweizer Kulturgut. Jede Region hat ihre eigenen Bräuche und ‹Eigenheiten› entwickelt. Ganz generell finde ich, dass Fasnacht auf keinen Fall reguliert oder zensiert werden darf», schreibt er auf Anfrage von 20 Minuten.
Darüber hinaus betont Liebrand, dass aus seiner Sicht «Political Correctness» während der Fasnacht fehl am Platz sei. «Alle bekommen ihr Fett weg.»
